Münster 2016


Wie kann man es anstellen, ein schlechtes Abschneiden als Erfolg darzustellen. Eine schwierige Aufgabe. In der Politik würde man von negativen Erfolgen sprechen. Wir können den Ansatz der RBL verfolgen und nehmen unsere Startnummer aus diesem Jahr und packen die Ergebnisse der Nummer 9 aus dem letzten Jahr hinzu. Und schon ist unser Team 8. der Zeitläufe.

Zu dumm, dass man den Fehler bemerkt hat und zu dumm, dass wir die langsamste Zeit hatten. Nächster Weg kann die Einbeziehung der Sprecherkommentare sein: “Ein deutlicher Qulitätssprung im Leipziger Boot” oder “so dicht war Leipzig noch nie an Salzland dran”. Das klingt gut. Verdeckt aber nur das schlechte Abschneiden unseres Bootes. Letzter Versuch, wir waren nicht in Bestbesetzung unterwegs, Josef Krümmling fehlte aus uns bekannten Gründen! Ja, daran lag es.

Vielleicht haben wir aber noch nicht das für die zweite Liga notwendige Niveau erreicht. Schaue ich auf die drei Möglichkeiten, muss ich eingestehen, die letzte trifft es am ehesten. Das Umsetzen im Boot hat zu einer Steigerung der Leistung geführt. Im Training klappt das gut, die Nervosität im Rennen verhindert aber ein besseres Abschneiden bei den Wettkämpfen. 350 Meter sind anders zu fahren als 2000 Meter. Rausschauen und die Position im Rennen prüfen geht hier nicht. Leider bleiben nur zwei Wochenenden für das Training bis Hamburg. Viel Training ist da nicht möglich, den Kopf richtig justieren, sollte aber möglich sein. Dann klappt es auch, die Rennen mit hundertstel-Vorsprung zu gewinnen.

Ach ja, der eigentliche Grund für das schlechte Abschneiden, Anatoli war nicht mit.

 

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